Jun 132013
 

Damit es nicht untergeht, nochmals der explizite Hinweis, dass ich die hier beschriebenen Shorts auf DAX und EUR/JPY mit ansehnlichen Gewinnen veräußert habe. Ich denke, kurzfristig besteht eine gewisse Chance auf Stabilisierung/Gegenbewegung. Zudem steigen für die Shorties die Risiken, dass die Fed bei ihrer Sitzung kommende Woche zurückrudert hinsichtlich der Reduzierung des Quantitative Easing. Ich sehe sogar die Möglichkeit, dass die US-Indizes nochmals auf neue Hochs gepusht werden, wenn die US-Notenbank ein Festhalten an QE signalisiert.

Indes glaube ich, dass der Grund der Kursrückgänge NICHT primär die Angst vor einem Ende der expansiven Notenbankpolitik ist, sondern eine Antizipation einer nahenden globalen Rezession. Auch das habe ich hier schon frühzeitig angedeutet und nun hat auch die Weltbank ihre Prognose gekürzt.

In jedem Fall zeigen die jüngsten Tage, wie fragil die „Hausse“ ist und wie schnell der Wind drehen kann. Ich nehme an, die nächste „Überraschung“ wird ein neuerliches Abtauchen des Euro gegen den US-Dollar (aktuell 1,33) in den nächsten Wochen sein, denn der Euro profitierte am stärksten durch Carry Trades. Durch die global nun anziehenden Zinsen und schwächer werdende Weltwirtschaft werden die Schuldenstaaten in Euroland wieder mehr unter Druck geraten. Kommt es zudem zu der von mir erwarteten Rezession in Deutschland, werden die Märkte berechtigerweise fragen, wer die „schwachen Euro-Länder“ noch stützen soll. Der Euro wird entsprechend nachgeben.

Insofern könnte man in Erwägung ziehen, jetzt US-Anleihen zu kaufen. Ich sehe mich nach einem adäquaten Investment um und werde ggf. informieren, was ich gekauft habe.

Jun 072013
 

Am 15. Mai 2013 schrieb ich im Beitrag „DAX: Zeit zu shorten“: „Und denken Sie daran, dass gerade “die ganze Welt” mit weiterer Yen-Schwäche rechnet. Ein derart hoher Konsens führt regelmäßig zum genauen Gegenteil, wie hier beschrieben. Ich bin jedenfalls nun auch short EUR/JPY (aktuell 132,15).“

Gestern konnte der Yen gegen nahezu alle Währungen erheblich zugewinnen und hat damit  – kurzfristig – eine Wende eingeleitet. Ich rechne nun wie bereits via Twitter kommuniziert mit einer recht schnellen Aufwertung des Yen, da nun wie hier beschrieben in durchaus beträchtlichem Maße Carry Trades geschlossen werden dürften.

Für einen schnellen „Konter“ von ca. 5-10% gegen Euro und US-Dollar spricht auch die Divergenz, die sich zum Nikkei aufgebaut hat. Diese hat Robert Schröder von elliott-waves.com hier schön dargestellt.

Es zeigt sich mal wieder, dass die Notenbanken die Märkte nicht wirklich kontrollieren, sondern sie eher psychologisch beeinflussen. Dass der Yen dennoch längerfristig weiter abwerten dürfte, liegt weniger an der Notenbankpolitik (Auslöser) und mehr an den strukturellen Ungleichgewichten Japans (Ursache).

Was die niedrigen Zinsen indes bewirken ist, wie auch in meinem Beitrag „Kaufkraftschutz in Zeiten von Anlagenotstand und Finanzrepression“ dargestellt, dass immer mehr Investoren (zu) hohe Risiken eingehen und kreditbasierte Spekulationen zunehmen. Dies verdeutlicht im Falle Japans auch die folgende Grafik, die das Marging Trading im Verhältnis zum TOPIX zeigt.

topix-margin_debt

Von 2001 bis 2006 hatte Japan es schon einmal mit Quantitative Easing versucht, was jedoch letztlich wieder in einem Absturz endete. Daraus dürfte auch die derzeitige Angst vor einem Ende des QE in den USA herrühren. Früher, also bevor sich „kapitalistische Länder“ der Planwirtschaft verschrieben, waren die Treiber der Börsenkurse noch Unternehmensgewinne. Nun ja, die Zeiten ändern sich…

Interessant ist, dass japanische Staatsanleihen von den – hier frühzeitig angekündigten – Nikkei-Turbulenzen zuletzt überhaupt nicht profitieren konnten. Demnach scheint der Druck dort auszusteigen immens groß zu sein, was zwar per se auch dem Willen der japanischen Notenbank entspricht, sicherlich jedoch nicht zu schnell und zu stark geschehen darf. Denn sonst könnte die Banc of Japan sehr schnell in eine Situation geraten, wo sie nicht nur alle neu ausgegebenen sondern auch die bereits bestehenden Staatsanleihen in ihre Bücher nehmen muss. Mit anderen Worten: sie müsste den gesamten Markt für japanische Staatsanleihen aufkaufen. Es bedarf nicht viel Fantasie um zu verstehen, dass damit das Vertrauen in den Yen völlig erodieren und eine „Katastrophenhausse“ mit immenser Kapitalflucht aus Japan einsetzen würde.

Kurzfristig erwarte ich dennoch einen schnellen und relativ starken Anstieg des Yen. Und womöglich wird genau dieser dazu führen, dass die Banc of Japan dann noch radikaler agieren wird. Entsprechend muss man jederzeit mit Interventionen rechnen und damit möglicherweise recht abrupten Trendwechseln. Daher werde ich den Gewinn aus dem „Yen-Konter-Trade“ auch eher früher als später absichern bzw. realisieren.

Mai 232013
 

Intraday verlor der Nikkei heute Nacht von seinem Hoch aus rund 10%, sodass ich mit meiner Annahme eines neuerlichen Flash Crashs richtig lag. Natürlich ist der Nikkei per heute nüchtern betrachtet noch immer in 2013 hervorragend gelaufen (wie im Jahresausblick angekündigt), doch nicht wenige werden nun schon eine innere Panik spüren und ich denke, dass es nun – wieder einmal – zu einer Welle an Carry Trade Auflösungen kommen wird.

Auslöser des Einbruchs war, dass der chinesische Einkaufsmanagerindex der Großbank HSBC auf 49,6 Punkte gefallen ist und damit eine Kontraktion der Wirtschaft anzeigt. Zudem dürften die Unstimmigkeiten innerhalb der Fed (sowie im Übrigen auch innerhalb der englischen Zentralbank) hinsichtlich Reduzierung oder gar Ausdehnung des Quantitative Easing beigetragen haben.

Persönlich denke ich, dass die Notenbanken schon bald wieder unmissverständlich klar machen werden, dass sie weiter mit QE fortfahren. Bis dahin dürfte es jedoch nun erst mal eine markante Konsolidierung an den Aktienmärkten geben, welche meinen Puts auf den DAX und EUR/JYP zugute kommen wird.

Bemerkenswert ist, dass der Einbruch des Nikkei von weiteren Verlusten bei japanischen 10-jährigen Staatsanleihen begleitet wird. Sollte sich das fortsetzen, könnte es überraschend schnell zu einer Krise in Japan kommen.

Eines hat diese Nacht jedenfalls gezeigt: QE ist kein Garant für „sicher steigende Kurse“ und wie zuletzt mehrfach betont haben viele Anleger inzwischen jegliche Risiken gänzlich ausgeblendet. Nun gilt es genau zu beobachten, ob und ggf. wie schnell der Markt durch „starke Hände“ aufgefangen wird und welche Sektoren relative Stärke und Schwäche zeigen.

Mai 162013
 
japan-flagge

Wir haben hier den Weg Japans schon frühzeitig aufgezeigt und als treue Leser dürften Sie die radikalen Schritte der japanischen Notenbank nicht überrascht haben. Lesen Sie dazu nochmal den Beitrag vom 23.08.2011: „Verliert die Bank of Japan die Nerven“.

Wichtig zu verstehen ist jedoch, dass eine Schuldenkrise wie in Griechenland derzeit nicht wahrscheinlich ist, einfach weil die japanische Zentralbank „alles aufkaufen“ kann. Dazu sei nochmals auf diesen Artikel vom 17.03.2011 verwiesen: Japan vor Schuldenkrise?

Japan ist demnach nicht von externen Gläubigern abhängig, denen es eine ständig höhere Rendite bieten muss. ABER: die derzeitigen Halter von japanischen Anleihen, vorrangig eigene Banken und vor allem die eigenen Bürger, könnten in Panik geraten. Und eben da liegt die Gefahr, denn es könnte zu einer Art Kapitalflucht kommen, wenn größere Teile der japanischen Bevölkerung das Vertrauen in die Aktionen der Notenbank verlieren.

Der jüngste sprunghafte Anstieg bei den japanischen Renditen hat dazu einen „Vorgeschmack“ gegeben, sodass sich die Banc of Japan schon gezwungen sieht, den Anleihen-Sektor zu stützen. Das hat auch einen handfesten Grund, denn die japanischen Banken und Versicherungen haben in etwa das Neunfache ihrer Eigenkapitalbestände in japanische Staatsanleihen investiert. Bei einem Kursrückgang der Staatsanleihen um nur 10% (das würde einem Zinsanstieg auf 2,0% für 10-jährige Anleihen entsprechen) wären japanische Banken und Versicherungen faktisch allesamt konkurs.

Wenn wir das mal weiterdenken ergibt sich eine ganz simple Erkenntnis: es gibt keinen Weg zurück. Die japanische Notenbank hat – ähnliche wie die US-Notenbank – mit ihrer Inflationspolitik immense Anreize geschaffen, aus japanischen Staatsanleihen auszusteigen. Denn entweder interveniert die Notenbank mit der Folge niedrigster Renditen, die im Falle des „Erfolgs“ hinsichtlich des Inflationsziels von 2% real deutlich negativ wären. Oder aber sie tut dies nicht und die Zinsen steigen sogleich deutlich an, was also Kursverluste für die bestehenden Investoren bedeutet und den Schuldendienst verteuert.

Es ist demnach aus meiner Sicht zu erwarten, dass sich die Bilanz der japanischen Notenbank sehr stark weiter aufblähen wird. Und ich vermute, dass dies zu einer nachhaltigen Schwäche des Yen führen wird. Zum Einen, weil immer mehr Japaner ihr Kapital ins Ausland schaffen werden. Zum Anderen, weil Yen-Carry Trades weiter zunehmen dürften und Spekulanten gezielt den Yen ins Visier nehmen werden.

Ein weiter fallender Yen wiederum wird den USA, Europa und China missfallen, zumal der effektive reale Wechselkurs ohnehin schon auf niedrigstem Niveau liegt. Die USA haben Japan daher bereits gemahnt. Sollte sich der Yen in den nächsten Jahren weiter abschwächen – was meiner Ansicht nach wie beschrieben sehr wahrscheinlich ist – dann werden aus verbalen Attacken Handlungen werden und protektionistische Maßnahmen ergriffen werden. Dies entspricht genau dem skizzierten Fahrplan des deflationären Zyklus.

Der Weg Japans ist meiner Einschätzung nach der Weg in den Ruin, denn selbst mit den extremsten Maßnahmen wird es Japan nicht gelingen können, die Wirtschaft nachhaltig zu befeuern, auch wenn auf Basis des niedrigen Niveaus anfängliche „Erfolge“ zu erwarten sind. Ein wesentlicher Grund der wirtschaftlichen Schwäche Japans ist die Demografie. Und zumindest diese können die Notenbanken nicht steuern.

Zudem – und das scheint einfach generell übersehen zu werden – ist das Nachfragepotenzial global sehr bescheiden. Der einzige Kontinent mit markantem Konsum(nachhol)potenzial ist Afrika, doch hier fehlt in den meisten Ländern noch die wirtschaftliche Basis, um sich relativ teure Güter und Dienstleistungen aus dem Ausland leisten zu können.

Persönlich erachte ich den Weg Japans noch aus anderen Gründen als sehr gefährlich. Das Land wird z.B. regelmäßig von Erdbeben heimgesucht und ein neues starkes Erdbeben mit katastrophalen Folgen würde Japan nun noch mehr treffen, da Staat und Notenbank bereits „aus allen Rohren schießen“.

Zudem begünstigt das japanische QE eine überzogene Asset Inflation (lokal wie auch international) und wie die Erfahrung gezeigt hat, führt dies regelmäßig zu neuen Problemen. Ich vermute daher, dass „Abenomics“ und „Quantitative Easing“ den Weg zu einer unkontrollierbaren Krise ebnen, die das Vertrauen in den Yen und in Notenbanken und Staaten generell global erschüttern wird. Bis dahin ist es aber wohl noch etwas Zeit.

Kurzfristig rechne ich wie hier beschrieben mit einer Erholung des Yen und damit einhergehend rückläufigen Börsen. Mittelfristig dürfte sich die Nikkei-Hausse fortsetzen, der Yen weiter nachgeben und die Inflation in Japan nun langsam beginnen zu steigen. Die Ironie wird demnach sein, dass anfänglich das von Premierminister Shinzo Abe gestartete Vorgehen wie ein Erfolg aussehen, sich in zwei bis drei Jahren jedoch als ruinös herausstellen wird.

Mai 152013
 

Nach gründlicher Analyse sehe ich die Zeit für Shorts auf die Aktienindizes nun gekommen. Ob es DIE Wende wird, kann ich noch nicht sicher sagen, doch binnen der kommenden drei Monate sehe ich den DAX (aktuell 8.363) bis auf ca. 7.300 Punkte zurückfallen, was immerhin einem Minus von rund 13% entspricht.

Ich weiß, Ihr Anlageberater, die Medien, die Fed und alle anderen sagen Ihnen etwas anderes, insbesondere dass Aktien gar nicht mehr fallen können, weil ja die Notenbanken die Märkte mit Liquidität fluten und damit die goldene Ära risikofreier Gewinne bei Aktien eingeleitet wurde. Das ist indes inzwischen wohl selbst dem absoluten Börsenneuling bekannt und damit keine relevante Information mehr.

Neu ist vielleicht eher, dass sich einige Divergenzen gebildet haben. So wurden z.B. die neuen Hochs nicht mehr durch den VIX und das Volumen unterstützt. Schaut man sich Einzelwerte an, so zeigen manche bereits abgeschlossene Wendeformationen, während andere gerade den „Buying Climax“ erleben, also die finale Trendbeschleunigungsphase.

Zu oft schon habe ich diese Phase erlebt um sie nicht zu kennen. Die letzten Bären werden brutal geschlachtet, Skeptiker mitleidig belächelt. Die einzige wichtige Frage für den „gewöhnlichen Fondsmanager“ lautet: Wie komme ich noch in den Aktienmarkt rein? Zur gleichen Zeit verkaufen die Insider massiv ihre Bestände, denn sie wissen letztlich am besten, wie ihr Geschäft relativ zu den Aktienkursen läuft.

Ja, genau in dieser Phase sind wir nun und es ist natürlich ein geradezu aussichtsloses Unterfangen, DAS Hoch zu erwischen. Ich habe mir angewöhnt, in solchen Phasen gestaffelte Put-Käufe durchzuführen und dann zu warten. Die Kunst liegt darin, gegen Ihre Panik zu handeln – so wie Sie es 2009 hätten tun sollen, als das „Ende der Welt“ nahe schien.

Und denken Sie daran, dass gerade „die ganze Welt“ mit weiterer Yen-Schwäche rechnet. Ein derart hoher Konsens führt regelmäßig zum genauen Gegenteil , wie hier beschrieben. Ich bin jedenfalls nun auch short EUR/JPY (aktuell 132,15).

Mai 022013
 

Ein wesentlicher Treiber der Börsenkurse weltweit ist das künstliche Niedrighalten der Zinsen durch die Käufe von Staatsanleihen durch Notenbanken. Dies erhöht den Anreiz, zu vermeintlich niedrigen Kreditkosten hohe Risiken einzugehen. Der Fachbegriff für das Vorgehen der Notenbanken ist bekanntlich „Quantitative Easing“ und in den zurückliegenden Monaten hat sich hier vor allem die Bank of Japan „einen Namen gemacht“, wie wir es seinerzeit auch erwartet hatten.

Nun hat der Yen schon markant abgewertet und es gibt inzwischen nicht wenige Investoren, die sogar mit einem Yen-Crash rechnen. Ich sehe das – kurzfristig – anders und glaube, dass es sogar eine überraschende Yen-Rally geben könnte, was wiederum zu Auflösungen zahlreicher Carry Trades und damit womöglich einer recht scharfen Kursreaktion an den Börsen führen könnte.

Schauen Sie sich dazu auch diesen Beitrag an, der auf eine Divergenz hinsichtlich des Yen/US-Dollar zur Zinsdifferenz bei 10-jährigen Staatsanleihen USA/Japan hinweist. Ich vermute, dass diese Lücke durch einen recht schnellen Anstieg des Yen gefüllt werden wird. Warum? Versetzen Sie sich einfach in die Situation der Portfoliomanager, die via Yen Carry Trade die Märkte „spielen“. Diese haben immense Buchgewinne zu verzeichnen, denn zu den steigenden Börsenkursen kamen noch der Yen-Absturz UND fallende Zinsen dazu. Im Prinzip kann es damit – kurzfristig – fast nicht mehr besser werden und die Verlockung muss immens groß sein, Gewinne zu realisieren.

Wenn man sich dann klar macht, dass wir inzwischen statistisch gesehen eine bemerkenswerte Kaufpanik gesehen haben und die Märke nun auch saisonal anfällig sind für Kursverluste, so glaube ich, dass sich hier Potenzial für einen neuerlichen „Flash Crash“ ergibt, da eine Wende bei einigen dieser Indikatoren dazu führen wird, dass – wieder einmal – alle Handelssysteme recht gleichzeitig zum Ausstieg blasen.

Und schaut man sich den Nikkei rein charttechnisch an, so sind wir nun bei einem Widerstandsbereich angekommen, der geradezu zu einer ersten Konsolidierung einlädt. Diese könnte den Nikkei m.E. durchaus bis auf ca. 11.000 Punkte zurückführen (aktuell 13.700), was immerhin einem Rückschlag von 20% entsprechen würde. Eine solche Entwicklung dürfte von Kursrückgängen an nahezu allen anderen Märkten begleitet sein. Persönlich habe ich daher nun meine ersten Puts (auf den DAX) erworben, welche angesichts der niedrigen Volatilität noch „günstig“ sind.

Abschließend jedoch ein mahnender Hinweis: technische Indikatoren und insbesondere Divergenzen verlieren durch den zunehmend staatsplanerischen Charakter der Märkte markant an Aussagekraft. Und ein „Flash Crash“ ist statistisch gesehen extrem unwahrscheinlich, darauf zu setzen also ein „Zock“. Den Put habe ich primär gekauft, weil auch andere Aspekte für eine nahende Wende an den Börsen sprechen. Wichtig ist jedoch zu sehen, dass sich aus den Yen Carry Trades – auch längerfristig – nicht unwesentliche Risiken ergeben, welche m.E. früher oder später zu unerwarteten, schnellen und unkontrollierbaren Entwicklungen führen können.